2024 wurden in Österreich pro Person 69 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen, um rund 15 % weniger als 2020. Davon wären 54 % vermeidbar gewesen. Während beispielsweise Bananenschalen, Kaffeesatz und Knochen nicht vermeidbare Abfälle sind, gelten verdorbenes Obst, Gemüse oder hartes Brot als vermeidbar. Jedes Jahr landen so pro Person vermeidbare Lebensmittel im Wert von rund 400 Euro im Müll.
2024 wurden in Österreich pro Person 69 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen, um rund 15 % weniger als 2020. Davon wären 54 % vermeidbar gewesen. Während beispielsweise Bananenschalen, Kaffeesatz und Knochen nicht vermeidbare Abfälle sind, gelten verdorbenes Obst, Gemüse oder hartes Brot als vermeidbar. Jedes Jahr landen so pro Person vermeidbare Lebensmittel im Wert von rund 400 Euro im Müll.
2024 fielen in Österreich um 3 % weniger Lebensmittelabfälle (vermeidbare und nicht vermeidbare) als 2020 an, aber immer noch mehr, als im selben Jahr an Gemüse, Speisekartoffeln und Äpfel zusammen geerntet wurde. 54 % der Abfälle entstehen in Haushalten. Ihr Anteil sowie jener des Handels sank, während Verarbeitung und Gastronomie zulegten. Mitgrund dafür dürfte das atypische Pandemiejahr 2020 sein.
Mit 130 Kilogramm Lebensmittelabfällen pro Person und Jahr liegt Österreich ziemlich im EU-Durchschnitt. EU-weit entsteht mehr als die Hälfte der Lebensmittelabfälle in den Haushalten. Es gibt nicht die eine Maßnahme, um das Problem der Lebensmittelverschwendung lösen, allerdings müssen die wirksamsten Maßnahmen jedenfalls die Verbraucherinnen und Verbraucher einbeziehen. Für den Ländervergleich wurden Mitgliedstaaten mit einer vergleichbaren abfallwirtschaftlichen Infrastruktur herangezogen.
Lebensmittelverluste und -verschwendung verursachen weltweit 8-10 % der Treibhausgasemissionen. Im Globalen Süden entstehen Verluste vor allem bei Produktion, Verarbeitung und Transport – häufig durch fehlende Infrastruktur und mangelhafte Kühlketten. Im Globalen Norden werden Lebensmittel dagegen im Handel, in der Gastronomie und vor allem in Haushalten verschwendet.
Schon gewusst? Die meisten vermeidbaren Lebensmittelabfälle in Österreich entstehen zu Hause. Pro Person landen jedes Jahr rund 37 Kilogramm Lebensmittel im Müll – im Wert von etwa 400 Euro. Damit verschwenden wir nicht nur Geld, sondern auch wertvolle Ressourcen wie Boden, Wasser, Energie und jede Menge Arbeit.
In Relation zur Staatsfläche lebten in Österreich 2023 weniger Rinder als in der Schweiz oder in Deutschland:
Auf einen Quadratkilometer kamen bei uns 22 Rinder (und 109 Menschen). In der Schweiz waren es 37 Rinder (und 217 Menschen) und in Deutschland 30 Rinder (und 237 Menschen).
Österreichs Betriebe sind besonders kleinstrukturiert und die Viehzahlen sind überschaubar:
Während auf einem heimischen Hof 2023 durchschnittlich 36 Rinder gehalten wurden, waren es in der Schweiz 48 und in Deutschland mit 85 mehr als doppelt so viele wie hierzulande.
Österreich ist Bio-Vorreiter – auch was die Rinderhaltung betrifft:
Von 100 Rindern wurden 2020 in Österreich mit 22 fast ein Viertel biologisch gehalten. In der Schweiz waren es 14 und in Deutschland 8. Bio-Rinder haben u. a. mehr Platz zur Verfügung, dürfen ins Freie und bekommen Bio-Futter.
Deutschland ist der größte Milchproduzent Europas und auch die deutschen Kühe geben besonders viel Milch:
Die Milchleistung der einzelnen Tiere ist in den letzten Jahrzehnten in allen drei Ländern gestiegen. Im Fokus der heutigen Zucht stehen neben der Leistung vor allem Fitness und Gesundheit.
1. Erst schauen, dann shoppen
Wirf vor dem Einkauf einen Blick in Kühlschrank, Tiefkühler und Vorratsschrank. Was ist noch da? Was muss bald verbraucht werden? So kaufst du nicht die zweite Packung Schinken, obwohl schon eine offen ist.
Dann trag dich doch gleich hier ein und hol dir vom „Nachhaltig besser Team“ nützliche Alltagstipps, erfahre, auf welche Kennzeichnungen und Gütesiegel du achten solltest und bleib zu aktuellen Entwicklungen rund um die Themen Ernährung und Nachhaltigkeit am Laufenden.
Dir liegen Regionalität und Nachhaltigkeit beim Essen am Herzen?
Kurz Kühlschrank checken, Vorräte im Blick haben und Einkaufszettel schreiben: Klingt simpel, wirkt aber. Wer weiß, was daheim ist und was wirklich gebraucht wird, kauft gezielter ein, spart Geld – und verhindert, dass Lebensmittel ungenutzt im Mist landen.
Das Joghurt ist seit gestern „abgelaufen“? Kein Grund, es ungeöffnet in den Mistkübel zu befördern. Das Mindesthaltbarkeitsdatum – kurz MHD – ist kein Wegwerfdatum. Es zeigt an, bis wann der Hersteller bei ungeöffneter Verpackung und richtiger Lagerung bestimmte Eigenschaften wie Geschmack, Geruch, Farbe und Konsistenz garantiert. Viele Lebensmittel sind daher auch danach noch einwandfrei genießbar.
2. Plane drei Tage – nicht dein ganzes Leben
Ein kompletter Wochenplan klingt nach zu viel Organisation? Dann plane nur die nächsten zwei bis drei Tage. Das ist überschaubar und lässt genug Platz für spontane Einladungen, Mensa, Lieferdienst oder After-Work-Pläne.
3. Schreib die Liste dort, wo du sie brauchst
Nicht auf einen Zettel, der zu Hause liegen bleibt: Nutze die Notizen-App, eine Einkaufslisten-App oder eine geteilte Liste für die WG. Trag Lebensmittel, die du regelmäßig brauchst, gleich dann ein, wenn sie ausgehen.
Richtig gelagert bleiben Lebensmittel länger frisch – und landen seltener im Mist. Ob Kühlschrank, Vorratsschrank oder Obstkorb: Wer weiß, welches Lebensmittel sich wo am wohlsten fühlt, hat länger etwas davon und spart nebenbei auch noch Geld.
Im Kühlschrank ist es nicht überall gleich kalt. Wer Lebensmittel in die richtige Zone räumt, hält sie länger frisch.
Stell offene Packungen, Reste und Lebensmittel, die bald wegmüssen, gut sichtbar nach vorne. Neue und länger haltbare Produkte kommen nach hinten.
Eine kleine Box mit der Aufschrift „Iss mich zuerst“ verhindert, dass der angebrochene Hummus hinter drei Getränkedosen verschwindet.
Omas Merksatz: Was du nicht siehst, vergisst du.
„Was war das noch mal?“ ist kein gutes Haltbarkeitskonzept. Schreib mit einem abwischbaren Stift oder einem Stück Klebeband auf die Dose:
• was drin ist,
• wann es gekocht oder geöffnet wurde,
• für wen es reserviert ist.
So wird aus der geheimnisvollen Tiefkühldose kein archäologischer Fund.
Offener Käse, eine halbe Zwiebel oder die Reste vom Abendessen halten besser, wenn sie abgedeckt oder in einen sauberen, verschließbaren Behälter umgefüllt werden.
Das schützt die Lebensmittel vor Austrocknung, Gerüchen und Verunreinigungen. Geöffnete Produkte sollten außerdem möglichst rasch verbraucht werden.
Brot, das du innerhalb eines Tages isst, kann in Papier oder einer luftdurchlässigen Verpackung aufbewahrt werden. Für eine längere Lagerung eignen sich eine Brotbox oder ein Tongefäß.
Weißt du schon beim Einkauf, dass der Laib zu groß ist? Schneide ihn auf und friere einen Teil portionsweise ein. So kannst du später genau so viele Scheiben auftauen, wie du brauchst.
Manche Obst- und Gemüsesorten geben das Reifegas Ethylen ab. Dazu zählen etwa Äpfel, Avocados, Birnen und Paradeiser. In ihrer Nähe können andere Lebensmittel schneller reifen und verderben.
Lagere empfindliche Sorten daher getrennt oder in geschlossenen Behältern.
Bananen mögen die Kälte nicht besonders. Auch Erdäpfel und Zwiebeln lagern besser an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort.
Beeren, Karotten und Sprossen gehören dagegen ins Gemüsefach. Aufgeschnittenes Obst und Gemüse sollte gekühlt und gut abgedeckt werden.
Was übrig bleibt, ist noch lange kein Fall für den Mist. Mit ein bisschen Kreativität werden aus Resten neue Mahlzeiten, aus reifem Obst noch etwas Süßes und aus kleinen Mengen oft überraschend gute Gerichte. So wird weniger weggeworfen – und mehr aus dem gemacht, was schon da ist.
Bevor du ein Rezept auswählst und dafür neu einkaufst, dreh den Spieß um: Schau in Kühlschrank und Vorratsschrank und überlege, was sich daraus machen lässt.
Unser Restl-Rezept-Generator hilft dir dabei:
Für die Restlküche brauchst du kein kompliziertes Rezept. Manche Gerichte funktionieren mit fast allem, was noch da ist:
Gemüse und Käse: Omelett, Quiche oder Auflauf
Reis und Getreide: Bowl, Bratreis oder gefülltes Gemüse
Nudeln: Pastapfanne oder Nudelsalat
Erdäpfel: Gröstl, Puffer oder Suppe
Gemüsereste: Curry, Sauce oder Ofengemüse
Kreative Resteverwertung gehört neben guter Planung und Lagerung zu den wichtigsten Möglichkeiten, Lebensmittelabfälle zu vermeiden.
Ein weicher Apfel oder überreife Beeren sehen vielleicht nicht mehr perfekt aus, schmecken verarbeitet aber oft noch hervorragend.
Daraus werden zum Beispiel:
• Smoothies oder Milchshakes
• Porridge und Müsli
• Kuchen oder Muffins
• Kompott oder Fruchtsauce
• selbst gemachtes Eis
Omas Merksatz: Nicht mehr knackig heißt nicht automatisch nicht mehr gut.
Trockenes Brot und Gebäck müssen nicht im Mistkübel landen. Sie eignen sich unter anderem für:
• Croûtons
• Semmelbrösel
• Knödel
• Brotsalat
• Arme Ritter
• Scheiterhaufen
Was ist noch da?
Wähle deine Restl aus – die Kategorien bringen schnell Ordnung in Kühlschrank & Vorrat.
Quelle der Originalrezepte: „Sammlung Restl-Rezepte“ im Rahmen der Initiative „Lebensmittel sind kostbar“, Restl-Wettbewerb 2013. Ergänzt um einfache, flexible Restl-Grundideen für Kombinationen, bei denen sonst zu viele zusätzliche Zutaten nötig wären.
Seit 2013 setzt sich die Initiative Lebensmittel sind kostbar dafür ein, Lebensmittelabfälle zu vermeiden und bewusster mit Essen umzugehen. Gemeinsam mit rund 100 Partnern aus Handel, Gastronomie, Landwirtschaft, Forschung und sozialen Organisationen werden Lösungen entwickelt, damit weniger Lebensmittel im Müll landen und genießbares Essen weitergegeben wird.
Extra-Trick: Mach ein Foto vom Kühlschrank. Dann hast du deinen Vorrat auch unterwegs am Handy dabei.
Omas Trick: Nicht perfekt planen, nur ein bisschen vorausdenken.
Was ist noch da?
Wähle deine Restl aus – die Kategorien bringen schnell Ordnung in Kühlschrank & Vorrat.
Quelle & Hinweise
Quelle der Originalrezepte: „Sammlung Restl-Rezepte“ im Rahmen der Initiative „Lebensmittel sind kostbar“, Restl-Wettbewerb 2013. Ergänzt um einfache, flexible Restl-Grundideen für Kombinationen, bei denen sonst zu viele zusätzliche Zutaten nötig wären.
Oma geht nicht planlos los
Planung und Einkauf:
Kleine Reste, große Zahlen
Ein vergessenes Joghurt, hartes Brot oder die halbe Portion vom Vortag wirken erstmal nach wenig. In Summe kommt aber ganz schön was zusammen. Wie viel Essen tatsächlich im Müll landet, wo besonders viel verschwendet wird und was das mit unserem Klima zu tun hat, zeigen die Zahlen.
2024 wurden in Österreich pro Person 69 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen, um rund 15 % weniger als 2020. Davon wären 54 % vermeidbar gewesen. Während beispielsweise Bananenschalen, Kaffeesatz und Knochen nicht vermeidbare Abfälle sind, gelten verdorbenes Obst, Gemüse oder hartes Brot als vermeidbar. Jedes Jahr landen so pro Person vermeidbare Lebensmittel im Wert von rund 400 Euro im Müll.
Die vermeidbaren Lebensmittelabfälle in der sogenannten Konsumphase teilen sich folgendermaßen auf: 2024 fielen 59 % der vermeidbaren Abfälle in Haushalten an, 30 % in der Außer-Haus-Verpflegung, wie der Gastronomie, und 11 % im Handel. Der europäische Vergleich zeigt, dass in stark touristisch geprägten Ländern, wie etwa Österreich, der Anteil der Gastronomie tendenziell höher ist, als in weniger touristischen Ländern.
Lagerung:
Die gute Nachricht: Lebensmittel retten ist leichter, als du denkst. Und Oma weiß, wie’s geht. Hier findest du ihre besten Tricks für Planung, Einkauf, Lagerung und Resteverwertung – einfach, alltagstauglich und garantiert Oma-proof.
Verschwendung in ZahlenNewsletterOmas TricksAllianzNoch mehr Zahlen2024 fielen in Österreich um 3 % weniger Lebensmittelabfälle (vermeidbare und nicht vermeidbare) als 2020 an, aber immer noch mehr, als im selben Jahr an Gemüse, Speisekartoffeln und Äpfel zusammen geerntet wurde. 54 % der Abfälle entstehen in Haushalten. Ihr Anteil sowie jener des Handels sank, während Verarbeitung und Gastronomie zulegten. Mitgrund dafür dürfte das atypische Pandemiejahr 2020 sein.
Mit 130 Kilogramm Lebensmittelabfällen pro Person und Jahr liegt Österreich ziemlich im EU-Durchschnitt. EU-weit entsteht mehr als die Hälfte der Lebensmittelabfälle in den Haushalten. Es gibt nicht die eine Maßnahme, um das Problem der Lebensmittelverschwendung lösen, allerdings müssen die wirksamsten Maßnahmen jedenfalls die Verbraucherinnen und Verbraucher einbeziehen. Für den Ländervergleich wurden Mitgliedstaaten mit einer vergleichbaren abfallwirtschaftlichen Infrastruktur herangezogen.
Lebensmittelverluste und -verschwendung verursachen weltweit 8-10 % der Treibhausgasemissionen. Im Globalen Süden entstehen Verluste vor allem bei Produktion, Verarbeitung und Transport – häufig durch fehlende Infrastruktur und mangelhafte Kühlketten. Im Globalen Norden werden Lebensmittel dagegen im Handel, in der Gastronomie und vor allem in Haushalten verschwendet.
WG-Trick: Eine gemeinsame Liste verhindert fünf Packungen Hafermilch und keine einzige Rolle Klopapier. So könnt ihr gezielter einzukaufen und spontane Mehrkäufe vermeiden.
Halte einen Abend bewusst frei für alles, was noch da ist: Gemüse, angebrochene Packungen, gekochte Nudeln oder das letzte Stück Käse. So wird Resteverwertung Teil des Plans – und nicht erst die letzte Rettung vor dem Mistkübel.
Du musst nicht für jeden Tag ein eigenes Gericht planen. Kauf Lebensmittel, die sich unterschiedlich kombinieren lassen:
Single-Haushalt, WG, unregelmäßige Arbeitszeiten? Dann ist die größte Packung nicht automatisch die beste Wahl. Greif bei schnell verderblichen Lebensmitteln lieber zu kleineren Mengen oder zu losem Obst und Gemüse.
Nicht jeder Tag läuft nach Plan. Ein schnelles Essen aus haltbaren Zutaten verhindert, dass frische Lebensmittel zusätzlich gekauft und dann vergessen werden.
Gute Notfall-Basics sind etwa:
• Nudeln und Paradeissauce
• Reis und Tiefkühlgemüse
• Couscous und Kichererbsen
• Eier oder haltbare Aufstriche
4. Plane mindestens ein Restl-Essen ein
5. Denke in Bausteinen statt in Rezepten
6. Kauf die Menge, die zu deinem Leben passt
7. Hab ein Notfallgericht zu Hause
So kannst du spontan entscheiden, worauf du Lust hast, ohne für jedes Rezept zehn Spezialzutaten zu kaufen.
Eine Basis: Reis, Nudeln, Erdäpfel oder Couscous
Etwas Frisches: Gemüse, Salat oder Obst
Eine Proteinquelle: Hülsenfrüchte, Käse, Fisch oder Fleisch
Ein Geschmacks-Booster: Kräuter, Saucen oder Gewürze
Oma weiß, wo was hingehört
1. Spiele Kühlschrank-Tetris
Die ideale Kühlschranktemperatur liegt laut AGES zwischen 1 und 5 °C. Besonders empfindliche Lebensmittel gehören in den kältesten Bereich direkt über dem Gemüsefach.
Omas Trick: Nicht einfach reinstellen. Richtig einräumen.
2. Mach eine „Iss mich zuerst“-Zone
3. Raus aus der Packung, rein in die Dose
Oma weiß: Unverpacktes Obst und Gemüse ermöglicht es, genau die benötigte Menge zu kaufen.
Oberes Fach:
Selbst Gekochtes
Mittleres Fach:
Käse- und Milchprodukte
Unteres Fach:
Rohes Fleisch, Fisch, Wurst & Schinken
Gemüsefach:
Kälteverträgliches Gemüse & Obst
Kühlschranktür:
Eier, Getränke, Butter, Dressings
4. Beschrifte deine Restln
5. Nicht alles gehört in den Kühlschrank
Sonderfall Paradeiser:
Unreife Paradeiser reifen bei Zimmertemperatur nach. Damit sie länger frisch bleiben, lagert man sie am besten im Gemüsefach des Kühlschranks.
Am Laufenden bleiben!© Foto: BMLUK Grafik / KI generiert
Du willst nicht nur selbst etwas gegen Lebensmittelverschwendung unternehmen, sondern auch andere motivieren? Dann lade dir hier unser Kommunikations-Paket bestehend aus Textbausteinen, Plakaten, Sharepics und Webbildern herunter. Danke, dass du uns unterstützt!
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Omas Allianz gegen Lebensmittelverschwendung
6. Trenn die Obst-WG
7. Gib deinem Brot ein gutes Zuhause
Verwertung:
Oma macht noch was draus
© Foto: BMLUK Grafik/KI generiert
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© Foto: BMLUK/Alexander Haiden
© Foto: BMLUK Grafik/KI generiert
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1. Koch zuerst mit dem, was da ist
3. Denk in Gerichten, die fast alles können
4. Mach aus müdem Obst ein Upgrade
2. Gib altem Brot einen neuen Job
Omas Tipp: Hartes Brot ist kein Abfall, sondern eine Zutat.
© Foto: BMLUK Grafik/KI generiert
© Foto: BMLUK Grafik/KI generiert
Abgelaufen:
Oma prüft, bevor sie wegwirft
Am Laufenden bleiben!SPAR setzt zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen auf ein umfassendes Maßnahmenpaket. KI-gestützte Prognosesysteme unterstützen eine möglichst bedarfsgerechte Warenbestellung und helfen dabei, Überschüsse zu reduzieren. Lebensmittel mit kurzer Restlaufzeit werden vergünstigt angeboten oder über Too Good To Go weitergegeben. Darüber hinaus erhalten Obst und Gemüse in der „2. Chance Box“ eine weitere Verwendung. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch die Weitergabe genießbarer Lebensmittel an Sozialorganisationen.
Die Handelsfirmen der REWE Group in Österreich, BILLA, PENNY, ADEG und BIPA, setzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zahlreiche Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung um. Dazu zählen eine vorausschauende Warenwirtschaft, Rettersackerl für Obst, Gemüse sowie Brot und Gebäck sowie die Eigenmarke Wunderlinge, unter der Obst und Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern vermarktet werden. Allein im Jahr 2025 hat die REWE Group in Österreich mehr als 25 Millionen Mahlzeiten an soziale Organisationen weitergegeben. Zudem hat BILLA im September 2026 sein österreichweit einzigartiges Fleischspendenprojekt auf weitere BILLA- und BILLA PLUS-Filialen ausgeweitet.
HOFER setzt auf ein konzentriertes Sortiment, gezielte Warenplanung und ein ausgeklügeltes Logistikkonzept. Mit der Eigenmarke RETTENSWERT werden Lebensmittel entlang der gesamten Wertschöpfungskette gerettet, während über eine Kooperation mit Too Good To Go genusstaugliche Lebensmittel bezogen werden können. Unter dem Namen „Krumme Dinger“ wird auch Obst und Gemüse mit Schönheitsfehlern angeboten, das Logo „Oft länger haltbar“ sensibilisiert für einen bewussten Umgang mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Zudem spenden alle HOFER Filialen überschüssige Lebensmittel an soziale Einrichtungen.
Lidl Österreich setzt auf smarte Bestellsysteme, um Warenmengen möglichst genau an die Nachfrage anzupassen und Überschüsse zu vermeiden. Lebensmittel nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums werden preisreduziert angeboten, noch genießbare Produkte an karitative Einrichtungen weitergegeben. Mit der „Rette mich Box“ für Obst und Gemüse sowie dem „Rette mich Sackerl“ für Gebäck bekommen Lebensmittel, die sonst übrig bleiben würden, zusätzlich eine zweite Chance.
1. Schauen:
Ist die Verpackung unbeschädigt? Sieht das Lebensmittel normal aus? Gibt es Schimmel, auffällige Verfärbungen oder eine ungewöhnliche Konsistenz?
2. Riechen:
Riecht es so, wie es riechen soll? Ein unangenehmer, säuerlicher oder fauliger Geruch kann auf Verderb hinweisen.
3. Schmecken:
Sieht und riecht alles unauffällig, probiere eine kleine Menge. Schmeckt das Lebensmittel normal, kann es in vielen Fällen noch gegessen werden. Bei sichtbarem Schimmel oder einem verdächtigen Geruch gilt hingegen: nicht mehr kosten.
Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, hilft der Sinnescheck
„Mindestens haltbar bis …“
Nach Ablauf prüfen: schauen, riechen und vorsichtig schmecken. Das Lebensmittel ist nicht automatisch verdorben.
„Zu verbrauchen bis …“
Dieses Datum steht auf besonders leicht verderblichen Lebensmitteln wie Fleisch oder Fisch. Nach seinem Ablauf sollte das Produkt nicht mehr gegessen werden – auch dann nicht, wenn wenn die Verpackung ungeöffnet ist oder es noch normal aussieht oder riecht. Hier geht es nicht nur um die Qualität, sondern um die Lebensmittelsicherheit.
Achtung bei offenen Lebensmitteln:
Das Mindesthaltbarkeitsdatum gilt grundsätzlich für die ungeöffnete Verpackung. Sobald ein Produkt geöffnet wurde, können Luft, Feuchtigkeit und Mikroorganismen hineingelangen. Achte deshalb auf Hinweise wie „nach dem Öffnen gekühlt lagern und innerhalb von drei Tagen verbrauchen“ und prüfe offene Lebensmittel besonders sorgfältig.
Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum? Ein wichtiger Unterschied!
© Foto: BMLUK Grafik / KI generiert
Omas Allianz gegen Lebens- mittelverschwen- dung
Kühlschrank-Plakat holen!Kühlschranktür:
Eier, Getränke, Butter, Dressings
A bis Z der Obst- und GemüselagerungA bis Z der Lagerung sonstiger LebensmittelSo lagert Oma ihre Lebensmittel:
Omas beste Restl-Rezepte entdecken!Mehr Inspiration gefällig?
Omas Tipp für den Restaurantbesuch: Mitnahmeboxen
Frag im Lokal einfach nach, ob du übrig gebliebenes Essen mitnehmen kannst. So landet dein Essen nicht im Müll und du kannst es später noch genießen.
Du triffst deine Freundinnen und Freunde bei deinem Lieblingsitaliener, aber du weißt schon, dass der Pastaberg zu groß sein wird? Dann nimm doch deine eigene Box mit. So hast du gleich ein Mittagessen für den nächsten Tag und vermeidest unnötigen Verpackungsabfall.